Marktübersicht Single Board Computer

15 Einplatinencomputer für den professionellen Einsatz

22.03.17 | Redakteur: Silke Höffken

(Bild: Pixabay, CC0 Public Domain)

Wenn es um kompakte, erweiterbare und flexibel einsetzbare Mikrorechner-Plattformen geht, gibt der ARM-Rechner Raspberry Pi den Ton an. Doch bietet der Markt inzwischen echte Alternativen für professionelle Anwender. Welche das sind und was für technische Besonderheiten die kleinen Single Board Computer aufweisen, zeigt unsere Marktübersicht.

Als die britische Raspberry Pi Foundation im Jahr 2012 die erste Generation an Raspberry Pi Single Board Computern auf den Markt brachte, verfolgte die Stiftung damit das Ziel, jungen Menschen Programmier- und Hardwarekenntnisse zu vermitteln. Dank des günstigen Preises erreichte das Board die Endanwender im Handumdrehen. Mittlerweile ist die dritte Generation des Raspberry Pi auf dem Markt und es konnten mehr als zwölf Millionen Geräte verkauft werden. Für den professionellen Einsatz ist der Raspberry Pi jedoch nicht die beste Wahl.

Marktübersicht: 15 Einplatinencomputer Marktübersicht

Die Marktübersicht umfasst über 600 Datenpunkte inkl. Hardware, Speichkapazitäten, Schnittstellen, Software-Kompatibilität, Anwendungsbereiche, Zertifizierungen und Links zu Datenblättern, Hersteller und Communities.

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Die besten Raspberry Pi-Alternativen für den professionelle Anwender

Der Raspberry Pi hat damit eine neue Klasse an Einplatinencomputern begründet. Angefeuert durch das rasante Entwicklungstempo im Bereich mobiler Technologien drängen mittlerweile jedoch auch andere Anbieter auf den Markt, die mit immer leistungsfähigeren Mikrorechner-Plattformen professionelle Anwender ansprechen. Die meisten dieser Single Board Computer nutzen ein SoC mit ARM-Prozessorkern. Als Betriebssystem werden aufgrund der großen Softwareauswahl üblicherweise Linux-Distributionen verwendet. Darüber hinaus bestimmen Doppel- und Vierkernprozessoren, Taktfrequenzen bis in die GHz-Bereiche, hohe Speicherkapazitäten und ausgezeichnete GPUs für eine leistungsfähige Grafikausgabe den Markt.

Mit der zunehmenden Komplexität der Mikrorechner-Plattformen stellt sich eine Spezialisierung auf bestimmte Anwendungsbereiche ein. Während sich einige Single Board Computer für Condition Monitoring, Medizintechnik und Industrie 4.0 eignen, helfen andere bei der Softwareentwicklung und –inbetriebnahme. Im Folgenden stellen wir drei ausgewählte Beispiele vor.

Das BeagleBone Black Wireless

Das BeagleBone Black Wireless (BBBWL-SC-562) ist der neueste SBC der BeagleBone-Reihe. Neu ist das im Board integrierte 802.11 b/g/n 2.4GHz Wi-Fi, das den 10/100 Ethernet-Anschluss ersetzt. Die Mikrorechner-Plattform basiert auf einem Sitara AM335x-SoC mit einem ARM-Cortex-A8-Prozessorkern von Texas Instruments. An Speicherkapazität bietet das BeagleBone Black Wireless neben 512 MB DDR3 RAM Arbeitsspeicher auch 4GB onboard Flash-Speicher.

Dateien lassen sich leicht auf den Flash-Speicher übertragen, da sich der Einplatinencomputer nach Anschluss an einen Computer als USB-Storage-Device präsentiert. Einen weiteren Vorteil bieten die beiden 46 Pin Erweiterungsanschlüsse des BeagleBone Black. Diese sind mit den Erweiterungsanschlüssen des BeagleBone kompatibel, sodass Capes für das ältere Baord auch mit dem neuesten Modell verwendet werden können.

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Als Betriebssystem stellen die Hersteller das auf dem Flash-Speicher vorinstallierte Debian Linux zur Verfügung. Das Board unterstützt jedoch auch andere Betriebssysteme, wie beispielsweise Android oder Ubuntu, die auf dem integrierten Flash-Speicher installiert oder von der Micro-SD-Karte gebootet werden können. Anwendung findet die Mikrorechner-Plattform besonders als Steuerungstool.

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