Plagiate

So entlarven Sie gefälschte Raspberry-Pi-Gehäuse

14.02.17 | Redakteur: Margit Kuther

Gehäuse-Fake bei Raspberry Pi 3: Links die chinesische Fälschung mit wesentlich mehr Aussparungen als beim Original (rechts)
Gehäuse-Fake bei Raspberry Pi 3: Links die chinesische Fälschung mit wesentlich mehr Aussparungen als beim Original (rechts) (Bild: RS Components)

Die Raspberry Pi Foundation warnt vor chinesischen Gehäuse-Plagiaten für Raspberry Pi. Lesen Sie, woran Sie die Fälschungen erkennen.

Chinesische Betrüger haben nun auch Raspberry Pi als Einnahmequelle entdeckt, genauer gesagt, die Gehäuse der Mini-PC-Platine. Die Gehäusefälschung ist von "minderer Qualität", warnt die Raspberry Pi Foundation. Zudem ist das Original-Gehäuse nur für den Raspberry Pi 3 vorgesehen, enthält also nicht die Schnittstellenaussparungen des Fakes für Raspberry Pi 2.

Anhand von Bildern (siehe Bildergalerie) zeigt die Organisation die Unterschiede zwischen Original und Fälschung:

Die Einnahmen der Raspberry Pi Foundation kommen karitativen Projekten zugute

Die Raspberry Pi Foundation weist bezüglich der Gehäusefälschungen darauf hin, dass ihr durch die Fakes auch Geld für karitative Projekte entgeht, die sie etwa für die Ausbildung von Lehrern, kostenfreie Lernmaterialien und Unterricht für Kinder investiert:

Denn Raspberry Pi Foundation ist eine gemeinnützige Organisation. 2012 brachte sie die erste Mini-PC-Platine, Raspberry Pi B, für rd. 35 Euro auf den Markt mit dem Ziel, allen Jugendlichen weltweit, auch weniger gut betuchten, den Zugang zum Internet und zu Office-Programmen zu ermöglichen.

Dieser Intention ist die Organisation treu geblieben: Auf Raspberry Pi B folgten weitere, leistungsfähigere Modelle. Gleich geblieben ist für das jeweils neueste Modell der Preis von rd. 35 Euro.

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