27.07.2010 | Redakteur: Holger Heller
Die G213 unterstützt ein XMC- oder ein PMC-Aufsteckmodul. Die eigentliche I/O-Funktion hängt rein vom Mezzaninmodul ab. Sowohl bestehende PMC-Module als auch die neueren und schnelleren XMC-Mezzanine sind flexibel einsetzbar.
Beim Einsatz von XMC-Modulen sorgen zwei PCI-Express-x4-Links für schnelle Datenübertragung. Kombiniert z.B. mit einem Gigabit-Ethernet-XMC mit vier Kanälen, steht so für jeden Kanal ohne Einschränkung die volle Bandbreite zur Verfügung.
Mittels einer Bridge von PCI-Express nach PCI-X ist auch das große Angebot an herkömmlichen PMC-Modulen zugänglich. Hierbei werden PMCs bis 64 Bit und 66 MHz oder 133 MHz unterstützt. Anwendungen in der Bildverarbeitung oder Messwerterfassung und -verarbeitung, die auf schnelle Datenübertragung bei voller Bandbreite angewiesen sind, können so mit Frame Grabbern, Datenloggern etc. bedient werden.
Die Karte eignet sich für eine Betriebstemperatur von -40 bis 85 °C und wurde für den Einsatz in rauen Umgebungen entwickelt, d.h. ohne gesockelte Bauteile und vorbereitet zum Lackieren.
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| Bild 2: Der PCIe-Switch auf der Karte sorgt für Datenübertragung in voller Bandbreite |
CompactPCI Serial verwendet neue HF-taugliche Steckverbinder, von denen bis zu sechs Stück mit maximal 184 Pin-Paaren auf einer Baugruppe im Einfacheuropaformat zugelassen sind.
Da die am meisten genutzten Signale wie SATA/SAS, USB und PCIe x1 auf einen Stecker passen, kommen CompactPCI-Serial-Peripheriekarten in der Regel mit dem Stecker P1 (6 Reihen zu je 4 Pin-Paaren) aus. Die Signal-Pins des robusten Steckverbinders sind auf allen vier Seiten durch ein Gehäuse geschützt.
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