23.09.2009 | Autor / Redakteur: Manfred Schmitz, MEN Mikro Elektronik / Holger Heller
CompactPCI PlusIO (PICMG 2.30) ermöglicht es, insgesamt vier PCI-Express-Schnittstellen auf die Backplane zu führen. Die „Ultra-Hard-Metric“-Stecker auf der Einsteckkarte erlauben dabei Datenraten von bis zu 5 GBit/s, wobei auf der Backplane herkömmliche 2-mm-Stecker benutzt werden können.
Diese vier Schnittstellen (auch Links genannt) können benutzt werden, um vier auf PCI Express basierende Peripherie-Baugruppen anzusteuern. Jedes Interface ist dabei mit einem differenziellen Empfangs- und einem differenziellen Sendepaar ausgerüstet (Lane). Die vier PCI-Express-Leitungen können z.B. zu CompactPCI Express oder zu CompactPCI Plus kompatibel sein.
Jedes Interface erreicht dabei Datenraten von 250 MByte/s bei PCI-Express-Gen1 bzw. 500 MByte/s bei PCI-Express-Gen2 je Richtung. Für bestimmte Applikationen, z.B. in der Bildverarbeitung, reichen diese Datenraten aber immer noch nicht aus. Deshalb erlaubt der PICMG-Standard 2.30 CompactPCI PlusIO, die vier PCI-Express-Interfaces zu „clustern“.
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