10.09.2009 | Autor / Redakteur: Michael Plannerer, MEN Mikro Elektronik / Holger Heller
Dieser Träger für 2,5“-SATA-Hard-Disk-Drives oder Solid-State-Disk-Drives ist ein erstes Beispiel für eine Peripheriebaugruppe für cPCI-Plus-Systeme. Er verwendet die für CompactPCI Plus definierten SATA/SAS-Signale auf der Backplane.
Jeder Peripherie-Steckplatz kann so als Festplattensteckplatz und zum Aufbau von RAID-Systemen genutzt werden.
Da der neue Standard acht Peripherie-Slots zulässt, können auch bis zu acht Festplatten direkt vom System-Slot angesteuert werden. Nutzt man als System-Slot eine cPCI-PlusIO-CPU, können immerhin bis zu 4 Festplatten direkt gesteuert werden. Dabei hängt die Datenübertragungsrate allein vom verwendeten Speichermedium ab, während der RAID-Level von der System-Slot-CPU bestimmt wird.
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| Bild 2: CompactPCI-Plus-Peripheriekarten kommen in der Regel mit dem Stecker P1 aus |
CompactPCI Plus definiert neue HF-Steckverbinder, von denen bis zu sechs Stück mit maximal 184 Pin-Paaren auf einer Baugruppe im Einfacheuropaformat zugelassen sind. Da die am meisten genutzten Signale wie SATA/SAS, USB und PCIe x1 auf einen Stecker passen, kommen cPCI-Plus-Peripheriekarten in der Regel mit dem Stecker P1 (sechs Reihen zu je vier Pin-Paaren) aus. Die Signal-Pins des robusten Steckverbinders sind auf allen vier Seiten durch ein Gehäuse geschützt.
Die Karte unterstützt optional Hot-Plug und ist mit vier Status-LEDs an der Frontplatte ausgestattet. Sie ist für den Betrieb zwischen -40 bis 85 °C qualifiziert und entspricht im Übrigen den Bedingungen der Bahnnorm EN 50155.
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