19.06.2009 | Autor / Redakteur: Andreas Lenkisch, Schroff / Holger Heller
Mit PICMG CompactPCI Plus (CPLUS.0) wird CompactPCI in die Welt der seriellen Interfaces, die auf heutigen Chipsätzen zur Verfügung stehen, überführt. Großer Wert wurde beim Erarbeiten der Spezifikation auf zwei Dinge gelegt:
Das vorhandene CompactPCI-Ecosystem – Hardware und Erfahrungen sowie Wissen der Techniker – sollte möglichst breit übernommen werden. Zweitens sollen die Interfaces wie PCI-Express, Serial ATA, USB und Ethernet Base-T nicht alternativ, sondern parallel – also gleichzeitig im System zur Verfügung stehen. Das erhöht deutlich die Flexibilität, macht aufwändige Kodierungen überflüssig, erfordert aber auch ein hohe Anzahl von Steckkontakten im Systemslot-Steckverbinder. Gelöst wurde das Problem mit der Wahl des Steckverbinders AirMax VS von FCI/Amphenol, der auch noch eine Reihe anderer Anforderungen erfüllt, die an einen Steckverbinder für CompactPCI Plus gestellt werden müssen.
Trotz der hohen Anzahl an Verbindungen ist aber eine 6U CPU notwendig. Die seriellen Interfaces können bereits alle auf einer 3U CPU in voller Bandbreite dem System bereitgestellt und von der Backplane verteilt werden:
1× PCIe 16-fach Link
7× PCIe 4-fach Links
8× SATA
8× USB (1&2)
8× USB (3)
8× Ethernet Base-T (10/100/1000/10G)
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