Bargeldverbot

Alles, was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen

12.02.16 | Redakteur: Johann Wiesböck

Prof. Dr. Gerald H. Mann, FOM München: „Ohne Bargeld wäre das Leben einfacher und Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung wären kaum mehr möglich. Aber wenn wir nur noch mit Karten oder Handys zahlen, dann werden wir noch gläserner als wir sowieso schon sind.“
Prof. Dr. Gerald H. Mann, FOM München: „Ohne Bargeld wäre das Leben einfacher und Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung wären kaum mehr möglich. Aber wenn wir nur noch mit Karten oder Handys zahlen, dann werden wir noch gläserner als wir sowieso schon sind.“ (Bild: Johann Wiesböck, VBM)

Bargeldloser Zahlungsverkehr lässt sich preiswert, unauffällig und geräuschlos kontrollieren. Was Sie sonst noch über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen, steht im Buch ‚Bargeldverbot‘ von Ulrich Horstmann und Gerald Mann.

Nicht nur die andauernde Niedrigzinsphase ist eine große Gefahr für Sie als Sparer, sondern auch das immer stärkere Zurückdrängen von Bargeld. In Italien und Frankreich sind bereits Bargeldzahlungen ab 1000 Euro illegal und viele Deutsche Banken haben neben Tageslimits schon Wochenlimits eingeführt.

Seitens der EU soll es bereits für 2018 konkrete Pläne für eine vollständige Bargeldabschaffung geben. Welche krassen Folgen ein Verbot von Bargeld hätte und wie Sie sich als Sparer davor schützen können, zeigen Ulrich Horstmann und Gerald Mann als profunde Kenner in ihrem Buch ‚Bargeldverbot‘: FinanzBuch Verlag, ISBN-10: 3898799336, ISBN-13: 978-3898799331.

Der Leser erfährt auf 128 Seiten alle Informationen über die Szenarien und Folgen einer Bargeldabschaffung. Das erste Buch, das über diesen neuen Enteignungs- und Überwachungsansatz informiert, basiert auf dem profundes Hintergrundwissen von zwei erfahrenen Finanzexperten.

Hintergrund und Meinungen zur Bargeldabschaffung

Für die Regierungen, die Notenbanken und die Geschäftsbanken ist Bargeld lästig. Denn die Menschen können durch einen Ansturm auf die Banken plötzlich ihre Ersparnisse abheben und eine Krise auslösen oder verstärken. Bargeldloser Zahlungsverkehr lässt sich dagegen preiswert, unauffällig und geräuschlos kontrollieren.

Der „Gläserne Zahler“ wird noch durchsichtiger. Und ohne Bargeld können sich die Haushalte nicht den Negativzinsen entziehen. Gerade deswegen fordern führende US-Ökonomen die Abschaffung des Bargeldes.

Der russische Schriftsteller Dostojewski stellte fest: „Geld ist geprägte Freiheit“. Geldscheine sind folglich gedruckte Freiheit. Wollen wir uns das nehmen lassen? Eine offene Gesellschaft von freien Bürgern muss skeptisch gegenüber staatlicher Willkür und Überwachung sein.

Für eine freie Gesellschaft ist Bargeld daher mehr als ein Zahlungsmittel, es ist auch ein Schutz vor totalitären Strukturen, die sich selbst George Orwell (1984) nicht vorstellen konnte.

Treffen Sie Prof. Dr. Gerald H. Mann auf dem EMS-Tag 2016

Tipp der Redaktion: Am 23. Juni 2016 hält Prof. Dr. Gerald H. Mann, FOM Hochschulzentrum München, einen Vortrag auf dem EMS-Tag in Würzburg zum Thema bargeldloser Zahlungsverkehr: „Kein Bargeld mehr – keine Freiheit mehr?“ Weitere Links zum Thema, zu Professor Mann und zum Buch ‚Bargeldverbot‘ finden Sie hier:

Interview mit Prof. Mann auf Bayern 2

Das Buch ‚Bargeldverbot‘ auf Amazon

Pro und Contra transatlantisches Freihandelsabkommen TTIP

Würzburger EMS-Tag 2016

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Dann werde ich in einen jeden Laden gehen, mir das was ich brauche zusammenklauen und sagen: «Ich...  lesen
posted am 23.02.2016 um 10:19 von Unregistriert

Es existiert ein Mangel an (Bar)-Geld, wenn sowieso 99,9% des gesamten Geldes angelegt ist...  lesen
posted am 23.02.2016 um 10:17 von Unregistriert

Das Problem ist, nicht mal Gold und Silber sind als Anlage 100% sicher. Der Staat könnte unter...  lesen
posted am 21.02.2016 um 16:21 von Unregistriert

Die Regierenden sind so verunsichert, schon weil sie das schlechte Gewissen haben, nicht im...  lesen
posted am 16.02.2016 um 12:14 von Unregistriert

Dass man nun die schwarz arbeitende Putzfrau nicht mehr schwarz bezahlen kann, dass man nicht mehr...  lesen
posted am 15.02.2016 um 16:10 von FERGEHOF


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