Passwörter

Identity Security ist für digitale Unternehmenstransformation unverzichtbar

07.01.16 | Redakteur: Johann Wiesböck

Jason Goode, Regional Director EMEA bei Ping Identity: „Der Wechsel hin zu einer identitätsbasierten Sicherheitssoftware und der digitalen Transformation des Unternehmens sollte nicht allein von der IT-Abteilung geleistet werden. Die Unterstützung vom Vorstand bzw. Geschäftsleitung ist zwingend nötig.“
Jason Goode, Regional Director EMEA bei Ping Identity: „Der Wechsel hin zu einer identitätsbasierten Sicherheitssoftware und der digitalen Transformation des Unternehmens sollte nicht allein von der IT-Abteilung geleistet werden. Die Unterstützung vom Vorstand bzw. Geschäftsleitung ist zwingend nötig.“ (Bild: Limelights.nl / Igor Roelofsen)

Knapp drei Viertel (72,7 Prozent) der IT-Entscheider in UK, Frankreich und Deutschland stimmen darin überein, dass Passwörter den allgemeinen Sicherheitsanforderungen nicht länger gerecht werden. Dies ergab eine Studie von Ping Identity zu den aktuellen Herausforderungen in puncto Unternehmenssicherheit.

Eine Studie von Ping Identity zeigt, dass IT-Verantwortliche große Hürden beim Versuch sehen, die digitale Transformation in ihrem Unternehmen voranzutreiben und sich von Passwörtern zu trennen. Knapp drei Viertel (72,7 Prozent) der IT-Entscheider aus UK, Frankreich und Deutschland stimmen darin überein, dass Passwörter den allgemeinen Sicherheitsanforderungen nicht länger gerecht werden: Ping Identity.

Die überwiegende Mehrheit (86 Prozent) nutzt immer noch Passwörter als Grundlage ihres aktuellen Access-Managements, obwohl sie diese nicht als sicher erachten. 68,7 Prozent sehen darin sogar eine Gefahr für die Unternehmenssicherheit. Dennoch empfinden rund 84 Prozent der europäischen IT-Entscheider und sogar 92,7 Prozent der deutschen Entscheider die digitale Transformation und insbesondere die Integration neuer Identity-Security-Technologien als höchste Priorität oder zentrales Anliegen.

„IT-Entscheider in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen, um die notwendigen Veränderungen für einen besseren Schutz der Arbeitnehmeridentitäten zu meistern“, ist Jason Goode, Regional Director EMEA bei Ping Identity, überzeugt. „Das ist einerseits klar und birgt andererseits Grund zur Sorge. Denn: Der Wechsel hin zu einer identitätsbasierten Sicherheitssoftware und der digitalen Transformation des Unternehmens sollte nicht allein von der IT-Abteilung geleistet werden. Die Unterstützung vom Vorstand und anderen wesentlichen Interessensvertretern innerhalb des Unternehmens ist ein unabdingbarer Garant, um aus der Passwort-Ära in eine sicherere identitätsbasierte Zukunft überzugehen.“

Authentifizierung und Fingerabdruck-Scans versprechen mehr Sicherheit

Darüber hinaus stellt die Studie deutlich heraus, dass viele Unternehmen Passwörter abschaffen und stattdessen neue, innovative Technologien integrieren wollen. Schon jetzt setzen deutsche IT-Verantwortliche überwiegend Multi-Faktor-Authentifizierung (41,3 Prozent) und Fingerabdruck-Scans (48,7 Prozent) ein. In den nächsten Jahren wollen 40 Prozent der Befragten weitere biometrische Zugangstechnologien wie Selfie-Scans und Retina-Scans einführen, da sie diese für bewährte und zuverlässige Technologien halten, die die Unternehmenssicherheit unterstützen und stärken können.

Zugleich kämpfen IT-Entscheider aber mit besonderen Hürden, wenn sie neue Identity-Security-Technologien implementieren oder Projekte zur digitalen Transformation durchführen wollen. Lediglich sieben Prozent der Befragten gaben an, keine Hürden bei der Einführung von neuen Technologien zu sehen, die deutliche Mehrheit jedoch nannte folgende Hauptblockaden:

  • Begrenztes Budget: 50 Prozent
  • Zusätzlicher Aufwand: 34 Prozent
  • Zeitmanagement: 28 Prozent
  • Altsysteme: 27,3 Prozent

Identitätsbasierte Sicherheitstechnologien sind zwingend notwendig

Diese Hürden sollten dringend überwunden werden: 60 Prozent der IT-Verantwortlichen in Deutschland sind davon überzeugt, dass Investitionen in identitätsbasierte Sicherheitstechnologien zwingend notwendig sind, um Unternehmenssicherheit sowie -agilität zu ermöglichen. Sie sind keine Frage von Luxus. Die Mitarbeiterperspektive bestätigt das: Drei Viertel stehen der Einführung neuer Technologien offen bis sehr offen gegenüber, wohingegen 25,3 Prozent sich mit den alten Technologien derzeit noch wohler fühlen oder etwas länger für die Umstellung benötigen.

Des Weiteren glaubt über die Hälfte (51 Prozent), dass die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen sie davon abhalten, das Unternehmen effektiv zu schützen, sich strategisch (41 Prozent) und innovativ (24 Prozent) zu entfalten oder zu wachsen (28 Prozent). Mehrheitlich sprachen sich die Befragten deshalb für einen stärkeren Einsatz von sicheren Identity-Security-Technologien aus, da das Thema Sicherheit zum Herzstück des Unternehmens heranwachsen wird.

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