Elektronikfertigung

LOPEC und OE-A präsentieren den aktuellen Stand der gedruckten Elektronik

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Vom 10. bis zum 13. November 2015 findet die productronica, Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, in München statt.
Vom 10. bis zum 13. November 2015 findet die productronica, Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, in München statt. (Bild: Messe München)

Wie beeinflusst die gedruckte Elektronik die Elektronikfertigung? Welche Anwendungen sind bereits möglich? Diese Fragen diskutieren Experten aus aller Welt im Rahmen der productronica.

Im „Innovation Forum“ auf der productronica (Halle B3) stellen am 11. November internationale Experten diverse Aspekte und neueste Entwicklungen der gedruckten Elektronik vor. Die Vortragsreihe umfasst die Bereiche „Printed Electronics: Future Technology for Daily Life“ und „Printed Electronics – Technologies & Applications“. Organisiert wird der Forenschwerpunkt zur gedruckten Elektronik von der OE-A (Organic and Printed Electronics Association), einer Arbeitsgemeinschaft im VDMA.

So stellt Dr. Thomas Bickl von Heliatek beispielsweise das Potenzial von organischen Solarfolien für die Energiegewinnung im städtischen Umfeld vor. Die neuesten Erkenntnisse bei Touch-Lösungen, die auf transparenten, leitfähigen Folien basieren, werden von Dr. Wolfgang Clemens von PolylC präsentiert, während Dr. Octavio Trovarelli von Plastic Logic die Vorzüge gedruckter Elektronik zur großflächigen Röntgenbilderfassung herausstellt.

Leuchtende Buchhülle, zu sehen am Stand der LOPEC und OE-A auf der productronica.
Leuchtende Buchhülle, zu sehen am Stand der LOPEC und OE-A auf der productronica. (Bild: Messe München)

Dr. David Sparrowe von Merck wird zum Thema Massenproduktion von Hochleistungs-OTFT-Arrays unter Verwendung von polymeren organischen Halbleitersystemen vortragen. Einen komplett neuen technologischen Ansatz zur Herstellung von großflächigen Elektrolumineszenz-Systemen verfolgt InovisCoat: Moritz Graf zu Eulenburg wird aufzeigen, wie bis zu neun unterschiedliche funktionalisierte Schichten in nur einem Prozess auf ein Substrat aufgebracht werden kann – ohne dass sich die Schichten vermischen.

Matthias Burgard vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA wird eine Neuentwicklung im Bereich der Additiven Fertigung vorstellen: Die NextFactory Machine soll maßgeschneiderte 3D-Micro-Mechatronik-Systemen, wie autonome Sensoren, in einem automatisierten Prozess drucken und zusammenfügen können.

Auch die LOPEC, Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik, ist auf der productronica vor Ort. Zusammen mit der OE-A präsentiert sie dort an einem Messestand (B3.141) Produkte, Prototypen und Demonstratoren der gedruckten Elektronik.

Dazu zählen Verpackungen, die durch hauchdünne Elektronik intelligent werden; eine leuchtende Buchhülle, in den gedruckte Leuchtflächen integriert sind; oder Touchanwendungen für den Automobilbereich.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43699844 / Elektronikfertigung)