ZSW

Rekordzuwachs bei Elektrofahrzeugen in Deutschland

| Autor: Margit Kuther

Nissan LEAF AT-EV (All Terrain Electric Vehicle): Im Elektroauto von Europa nach Asien startete „Plug In Adventures“ 2017 mit einem Nissan Leaf bei der Mongol Rally.
Nissan LEAF AT-EV (All Terrain Electric Vehicle): Im Elektroauto von Europa nach Asien startete „Plug In Adventures“ 2017 mit einem Nissan Leaf bei der Mongol Rally. (Bild: Nissan)

11.624 Elektrofahrzeuge wurden im 1. Quartal 2017 in Deutschland neu zugelassen, darunter 5060 rein batterieelektrisch betriebene Pkws sowie 5264 Pkws mit zusätzlichem Verbrennungsmotor. Ein Rekordergebnis zwar, doch ernüchternd im globalen Vergleich.

Spitzenreiter 2016 war China mit 336.000 Neuzulassungen an Elektro-Pkws und der Nissan Leaf der meist verbreitete Elektro-Pkw, so das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

In China, den USA und Norwegen fahren die meisten Elektro-Pkws

An der Spitze der Neuzulassungen an Elektro-Pkws liegt China mit 336.000 Fahrzeugen 2016, gefolgt von den USA mit 158.920 und Norwegen mit 45.630 Elektro-Pkws.

Spitzenreiter im puncto Elektro-Pkw-Bestand 2016 sind China mit 642.650 Fahrzeugen, die USA mit 569.350 und Japan mit 152.100 Elektro-Pkws.

Die Automobil-Nation Deutschland lag 2016 mit einem Bestand von 50.970 an Elektro-Pkws weit abgeschlagen noch hinter Norwegen (124.740), den Niederlanden (113.640), Frankreich (110.820) und UK mit 89.140 Elektro-Pkws, so das ZSW.

Das verbreitetste Auto weltweit war 2016 der Nissan Leaf (239.190), gefolgt vom Tesla Model S (146.700) und dem Chevrolet Volt 123.840), die verbreitetste Fahrzeuggruppe die Kleinwagen (14.287), gefolgt von der Kompaktklasse (11.710).

Die kompletten Übersichten finden Sie in der obigen Bildergalerie. Diese gibt einen Einblick in das Datenmaterial des ZSWs.

Das Stuttgarter Institut ZSW erfasst in seiner nationalen und internationalen Auswertung der Elektromobilität die Daten von batterieelektrischen und weiteren E-Fahrzeugen in ausgewählten Ländern, namentlich in China, Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz, UK und den USA.

Das ZSW gibt so einen umfassenden Überblick über die strombasierte Mobilität. Ausführliche Informationen zum Absatz diverser Modelle komplettieren den Datenservice. Das Zahlenmaterial zum nationalen Fahrzeugpark wird sogar monatlich aktualisiert.

Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen

Zudem stellen die ZSW-Experten im Internet in Kooperation mit dem Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aktuelles Zahlenmaterial zur Stromerzeugung aus den verschiedenen regenerativen Energiequellen in übersichtlichen Tabellen zusammen.

Die darin enthaltenen Werte reichen bis zum Jahr 2013 zurück und werden monatlich aktualisiert. Mithilfe dieser Zeitreihen lassen sich zahlreiche Trends und Tendenzen beim Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung ableiten.

„Mit unserem Datenservice möchten wir Medien, Politik, Verbänden und allen interessierten Bürgern eine aktuelle, solide Informationsbasis zur Verfügung stellen“, sagt Maike Schmidt, Leiterin des ZSW-Fachgebiets „Systemanalyse“. Das Daten-Angebot solle künftig noch weiter ausgebaut werden, erklärt die Wirtschaftsingenieurin.

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