Sicherheit

Renault erzielt Bestwert beim Euro-NCAP-Crashtest

12.03.13 | Redakteur: Margit Kuther

Renault ZOE: Die Elektrolimousine erreicht fünf Sterne beim Euro-NCAP-Crashtest
Renault ZOE: Die Elektrolimousine erreicht fünf Sterne beim Euro-NCAP-Crashtest (Bild: Renault)

Die rein elektrisch betriebene Renault-Limousine ZOE erzielt beim unabhängigen Euro-NCAP-Crashtest die Bestnote von fünf Sternen.

Damit ist die ab Mitte 2013 erhältliche Kompaktlimousine bereits das 14. Modell der Marke, das den strengen Sicherheitstest mit einem guten Ergebnis abschließt.

Verschärfte Prüfkriterien

Nachdem die Euro-NCAP-Organisation die Prüfkriterien erst im Januar 2013 erneut verschärft hat, erhielt die rein elektrisch betriebene Kompaktlimousine ZOE jetzt Top-Noten beim Erwachsenen- und Kinderschutz, der Fußgängersicherheit sowie bei der Ausstattung mit Sicherheits- und Assistenzsystemen.

Der neue Renault ZOE basiert auf der gleichen Plattform wie der Kompaktwagen Clio. Wie der Clio erreichte der ZOE beim Erwachsenenschutz mit 32 von 36 möglichen Punkten eines der besten Ergebnisse, das ein Fahrzeug in diesem Segment je erreicht hat.

Bestwert beim Seitenaufprallschutz

Mit acht Punkten erzielt der ZOE außerdem beim Seitenaufprall die höchste erreichbare Punktzahl. Zu diesem Ergebnis tragen die Aufprallsensoren in den vorderen Türen sowie in der B-Säule bei, die direkt mit den Seitenairbags verbunden sind. Dadurch verringert sich die Zeit bis zum Auslösen der Airbags nochmals um wichtige Sekundenbruchteile.

Weil beim Seitenaufprall nur eine geringe Crashzone zur Verfügung steht, ist dies besonders wichtig, um die Passagiere wirkungsvoll zu schützen. Ein spezielles Rechenprogramm passt Reaktionszeit und Aufblasvolumen an die Stärke des Aufpralls an.

Moderne Rückhaltesysteme verhindern Verletzungen

Für höchstmöglichen Schutz von Fahrer und Beifahrer des ZOE sorgt das programmierte Rückhaltesystem von Renault. Dieses umfasst auf den Vordersitzen jeweils einen Gurtstraffer und einen Gurtkraftbegrenzer. Diese reduzieren ab einem Schwellenwert von 400 daN die Gurtkräfte, die auf den Oberkörper einwirken, und verringern so das Verletzungsrisiko durch den Gurt selbst.

Darüber hinaus sind Fahrer- und Beifahrersitz mit integrierten Kopfstützen ausgestattet, die das Risiko eines Schleudertraumas minimieren.

3-Punkt-Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen

Auch die Rücksitze bieten beim ZOE ein hohes Maß an Sicherheit. Sie verfügen auf allen drei Plätzen über 3-Punkt-Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzern und höhenverstellbare Kopfstützen.

Darüber hinaus sichert sich der ZOE mit dem Isofix-Befestigungssystem für Kindersitze auf den hinteren Außenplätzen und dem Beifahrersitz eine der besten Benotungen bei der Kindersicherheit. Zusätzlich verhindern verstärkte Rückenlehnen, dass bei einer Kollision Gepäckstücke in den Fond eindringen.

Weiterhin kommt auf allen fünf Plätzen des ZOE die neue Fix4sure-Technologie zum Einsatz. Die unsichtbar unter den Sitzflächen integrierten Anti-Submarining-Stützen verhindern zusammen mit tief montierten Gurtschnallen das Durchrutschen unter dem Beckengurt, den so genannten Submarining-Effekt.

Fußgängerschutz im Blickpunkt

Wie bereits der neue Clio schneidet der neue ZOE beim Fußgängerschutz mit 24 von maximal 36 erreichbaren Punkten als bestes Fahrzeug seiner Klasse ab. Der Stoßfänger ist darauf ausgelegt, im Knie- und Schienbeinbereich ein Maximum an Aufprallenergie zu absorbieren.

Auch die Motorhaube gibt bei einem Fußgängerunfall gezielt nach und verfügt über eine deformierbare Anbindung von Kotflügeln, Verriegelung und Scharnieren. Die hinter der Motorhaube verdeckten Scheibenwischer verringern ebenfalls die Verletzungsgefahr.

Mehr Sicherheit durch Z.E. Voice

Für den Schutz anderer Verkehrsteilnehmer – insbesondere von Fußgängern, Kindern und Radfahrern – verfügt der Renault ZOE serienmäßig über das akustische Warnsystem Z.E. Voice.

Da die Kompaktlimousine bei langsamer Fahrt nahezu geräuschlos unterwegs ist, wird das Signal zwischen 1 km/h und 30 km/h automatisch aktiviert. Für Fahrten außerhalb von Wohngebieten oder verkehrsberuhigten Zonen lässt sich das Signal abschalten. Der Fahrer kann zwischen drei verschiedenen Signaltönen wählen.

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