Elektromobilität

BMW i treibt die Elektromobilität nun auch auf dem Wasser an

| Autor: Thomas Kuther

BMW i treibt Elektromobilität nun auch auch auf dem Wasser an.
BMW i treibt Elektromobilität nun auch auch auf dem Wasser an. (Bild: BMW i)

Die für den BMW i3 entwickelte Hochvoltbatterie sorgt jetzt nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Wasser für emissionsfreie Mobilität.

Die BMW Group liefert die im Werk Dingolfing gefertigten Lithium-Ionen-Batterien an den Bootsmotorenhersteller Torqeedo, der sie als Energiespeicher für die besonders leistungsstarken elektrischen Antriebe seiner Modellserie Deep Blue einsetzt. Das 2005 in Starnberg gegründete Unternehmen Torqeedo ist weltweit führend als Anbieter von elektrischen und Hybrid-Antriebssystemen von 1 bis 160 PS Leistung für Motorboote, Segelyachten sowie für kommerzielle Marine-Anwendungen wie Fähren und Wassertaxis.

Hochvoltbatterien von BMW i werden damit Bestandteil einer umweltschonenden, lautlosen und kosteneffizienten Alternative zu herkömmlichen Bootsantrieben. „Die Wahl von BMW i Hochvoltspeichern für Torqeedos Deep Blue Antriebssystem ist für uns ein weiterer Beweis dafür, dass Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Nachhaltigkeit bei zukunftsweisenden Antrieben sich keineswegs ausschließen müssen“, erklärt Dr. Alexander Kotouc, Leiter Produktmanagement BMW i. „Der erfolgreiche Transfer modernster Automotive-Technologie auf das Wasser zeugt von der holistischen Ausrichtung hinter BMW i.“

Hochvoltspeicher für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge

BMW entwickelt und produziert Hochvoltspeicher für Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge in Eigenregie. Die für den BMW i3 konzipierte Lithium-Ionen-Batterie besteht aus acht Modulen mit jeweils 12 Zellen. Auch die Steckverbindungen, Verkabelungen, Überwachungssensoren sowie das Heiz- und Kühlsystem sind BMW i spezifische Entwicklungen.

Hochvoltspeichers für den BMW i3 mit 33 kWh

Die Entwicklungs- und Fertigungskompetenz der BMW Group ist Basis für einen permanenten Fortschritt auf dem Gebiet der Batterietechnik. Jüngstes Beispiel dafür ist die aktuelle Ausführung des Hochvoltspeichers für den BMW i3, dessen Kapazität bei unveränderter Größe und gleichem Gewicht um mehr als 50% auf 94 Ah/33 kWh gesteigert wurde.

Plug&Play-fähige BMW-i3-Hochvoltbatterien

Dank der Plug&Play-Fähigkeit, die den BMW-i3-Hochvoltbatterien von ihren Konstrukteuren mit in die Wiege gelegt wurde, erfreuen sie sich auch außerhalb des Automobils vielfältiger Einsatzmöglichkeiten. Der Hersteller Torqeedo kombiniert die Lithium-Ionen-Batterie von BMW i mit seiner leistungsstärksten Motoren-Baureihe für Innen- und Außenborder sowie für Hybridsysteme bis 160 PS. „Die BMW i Hochvoltbatterien sind beispielhaft für außerordentliche Zuverlässigkeit und Performance im Bereich elektrischer Mobilität. Sie erlauben es uns, modernste elektrische Antriebstechnologie und integriertes Energiemanagement für Freizeitboote und kommerzielle Marine-Anwendungen zu liefern“, erklärt Christoph Ballin, Mitgründer und CEO von Torqeedo.

Elektromobilität auf dem Wasser als innovatives Aktionsfeld

Die Verwendung von BMW i Hochvoltbatterien für Elektromobilität auf dem Wasser ist ein weiteres innovatives Aktionsfeld im Rahmen des ganzheitlichen Konzepts für Nachhaltigkeit. Darüber hinaus lassen sie sich auch als stationäre Energiespeicher einsetzen. Zur Steigerung der Energieeffizienz von Wohn- und Gewerbegebäuden dienen sie als Pufferspeicher für regenerativ mittels Solar- und Windkraft erzeugten Strom.

Zweitverwendung im Anschluss an den Lebenszyklus im Automobil

Diese Funktion können die Hochvoltbatterien von BMW i auch im Rahmen einer Zweitverwendung im Anschluss an ihren Lebenszyklus im Automobil übernehmen. Weil eine Weiterverwendung der Batterien unter Nachhaltigkeitsaspekten deutlich sinnvoller ist als ein frühzeitiges Recycling, hat die BMW Group bereits vor der Markteinführung des BMW i3 Szenarien für das „zweite Leben“ der Energiespeicher nach einem langen Autoleben entwickelt. Diese Zweitverwendung spielt im Rahmen der Energiewende, die den Bedarf an Pufferspeichern für Strom aus regenerativen Quellen permanent erhöht, eine zentrale Rolle.

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