Nachgefragt

Vom Kommunikationselektroniker zum Leiterplatteneinkäufer

09.12.16 | Redakteur: David Franz

Thomas Kugler arbeitet seit 2011 als Leiterplatteneinkäufer bei der BMK Group
Thomas Kugler arbeitet seit 2011 als Leiterplatteneinkäufer bei der BMK Group (Bild: BMK)

ELEKTRONIKPRAXIS sprach mit Thomas Kugler, Leiterplatteneinkäufer bei der BMK Group, über seinen Einstieg in das Unternehmen, die tägliche Arbeit und berufliche Perspektiven.

Aus welchem Grund haben Sie sich (erneut) für die BMK Group als Arbeitgeber entschieden?

Während meines Studiums habe ich das Wachstum der BMK Group stets aufmerksam verfolgt, sodass der Kontakt nie vollständig abgebrochen ist. Entscheidend für mich war, einen Arbeitgeber zu finden der sich konsequent weiterentwickelt und technologische Neuerungen zum Standard macht. Außerdem war für mich wichtig, dass mein Arbeitgeber seine Mitarbeiter fordert sowie fördert und dadurch Gestaltungsmöglichkeiten schafft. Bereits im ersten Bewerbungsgespräch – also von Anfang an – hat mir BMK vermittelt, meine Anforderungen zu erfüllen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag/ein typisches Projekt bei Ihnen aus?

Mein Aufgabenspektrum hat sich bei BMK stets vergrößert, sodass es einen typischen Arbeitstag so nicht gibt – worüber ich sehr glücklich bin. Neben der Tätigkeit als Leiterplatteneinkäufer arbeite ich als Kundenbetreuer. Es macht Spaß den Produktanlauf mit all seinen enormen Herausforderungen zu koordinieren und es ist ein großes Erfolgserlebnis, wenn das Produkt stabil in Serie läuft.

Welche beruflichen Perspektiven eröffnet der Leiterplatteneinkauf und was macht den Einkauf attraktiver als andere Bereiche?

Ergänzendes zum Thema
 
Vita von Thomas Kugler

Der Leiterplatteneinkauf war für mich der ideale Berufseinstieg als Ingenieur, da er die beiden Säulen meines Studiums – Elektrotechnik und Wirtschaft – perfekt vereint. So konnte ich bereits nach zwei Monaten Einarbeitung zum Unternehmenserfolg beitragen. Ein zentraler Punkt im Leiterplatteneinkauf ist die Nutzengestaltung. Mit der Festlegung des Nutzens wird nicht nur der Preis der Leiterplatte bestimmt, sondern sie beeinflusst auch bei allen Produktionsschritten, bis einschließlich Nutzentrennung, die anfallenden Fertigungskosten. Durch meine Berufsausbildung kenne ich die Einsparpotentiale in der Produktion aus eigener jahrelanger Erfahrung und verstehe die Bedürfnisse meiner Kolleginnen und Kollegen.

Bereits nach einem Jahr operativen Leiterplatteneinkauf durfte ich strategische Verantwortung übernehmen. Das Verhandeln bei unseren asiatischen Leiterplattenherstellern vor Ort ist sicherlich ein attraktives Aufgabengebiet und zeugt vom Vertrauen welches in mich gesteckt wird. Meine interkulturellen Erfahrungen in meinem Studium halfen mir dabei genauso wie mein Mentor Thomas Werner.

Das Thema Konsignationslager bei Leiterplatten konnte ich in einem Projekt verwirklichen. Bei mehreren europäischen Lieferanten wickeln wir die Logistik seitdem über dieses Modell ab. Zu Beginn war bei manch einem Hersteller eine gewisse Überzeugungsarbeit notwendig, doch mittlerweile ist es selbstverständlich.

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