Management-Methode

Hardware-Entwicklung mit Scrum

29.11.12 | Redakteur: Franz Graser

Überblick über den Scrum-Prozess: Der Sprint ist der eigentliche Entwicklungszyklus. Er kann zwischen einer Woche und einem Monat dauern. Am Ende jedes Sprints wird das Ergebnis zusammen mit dem Kunden beurteilt. Beim Daily-Scrum, einem täglichen kurzen Meeting, das im Stehen abgehalten wird, wird jedes Teammitglied auf den neuesten Stand gebracht.
Überblick über den Scrum-Prozess: Der Sprint ist der eigentliche Entwicklungszyklus. Er kann zwischen einer Woche und einem Monat dauern. Am Ende jedes Sprints wird das Ergebnis zusammen mit dem Kunden beurteilt. Beim Daily-Scrum, einem täglichen kurzen Meeting, das im Stehen abgehalten wird, wird jedes Teammitglied auf den neuesten Stand gebracht. (Grafik: alpha-board)

Das auf Elektronik-Design und -Fertigung spezialisierte Unternehmen alpha-board aus Berlin setzt bei der Hardware-Entwicklung auf die Projektmanagement-Methode Scrum.

Scrum lässt sich zu Deutsch mit „Gedränge“ übersetzen und ist ein iterativer Prozess, der schon sehr erfolgreich in der Softwareentwicklung eingesetzt wird.

Typisch für Scrum ist,

  • dass der Fortschritt (und auch die Hindernisse) eines Entwicklungsprojekts täglich festgehalten werden,
  • Funktionalitäten des zu entwickelnden Produktes in regelmäßigen Abständen geliefert und beurteilt werden und
  • die Anforderungen nicht in Stein gemeißelt sind, sondern nach jeder Lieferung neu bewertet und gegebenenfalls geändert werden.

Darüber hinaus erlaubt Scrum eine engere Kommunikation zwischen dem Lieferanten und dem Kunden. Laut Geschäftsführer Gregor Groß eignet sich der Prozess vor allem für Projekte, bei denen die optimale Lösung zu Beginn des Prozesses noch nicht feststeht. „Genau dafür ist Scrum gut: sich iterativ der perfekten Lösung zu nähern.“ Zudem steigert die Methode die Produktivität der Entwickler und des Teams und erlaubt es, schneller auf neue Anforderungen zu reagieren.

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