13.01.12 | Redakteur: Franz Graser

Der Besuch des Bestückungsspezialisten ASM Assembly Systems zählte zu den Höhepunkten beim ersten Austausch einer Münchner Realschule und einer Schule aus Shanghai.
Seit einem Jahr ist der Münchner Hersteller von Bestückungssystemen ein Teil der asiatischen Unternehmensgruppe ASMPT. Das grenzübergreifende Verstehen und die kollegiale Zusammenarbeit über Kontinente hinweg wird daher bei SIPLACE täglich gelebt.
Aus diesem Grund ist SIPLACE ein logisches Ziel für den gemeinsamen Besuch der 29 chinesischen Schülerinnen und Schüler von der Lantian Middle School in Shanghai und ihrer Austauschpartner von der Münchner Adalbert-Stifter-Realschule, die im Stadtteil Haidhausen beheimatet ist.
Die Tour durch die Fertigung stieß bei den Mädchen und Jungen auf reges Interesse – schließlich gehören Handys und Computer heute hüben wie drüben zum Alltag der Jugendlichen. Die Besucher erhielten somit einen plastischen Eindruck aus erster Hand, wie ihre Kommunikationswerk- und manchmal auch Spielzeuge auf Bestückungsautomaten gefertigt werden.
Firmenchef Günter Lauber nahm sich gerne Zeit für die chinesisch-deutsche Besuchergruppe: „Man muss fremden Kulturen offen gegenüber stehen, um von ihnen zu lernen". Aber er warnt auch: „Die eigene Identität darf man nicht aufgeben, sondern eben weiterentwickeln. Schließlich wollen wir ja nicht die besseren Chinesen werden, sondern ein global erfolgreiches Unternehmen."
Zum Andenken an die Tour erhielten die Mädchen und Jungen das Schullogo, das aus kleinen Bauteilen besteht und von den SIPLACE-Maschinen bestückt wurde.
Sichtlich beeindruckt waren aber nicht nur die jungen Besucherinnen und Besucher, sondern auch Marketing Director Gabriela Reckewerth, die die Jugendlichen bei ihrer Tour begleitete: „Wir hatten bisher ja nicht so häufig Schülergruppen hier zu Besuch, deshalb sind wir umso beeindruckter, mit welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler bei der Sache waren. Es gab sehr viele interessierte Fragen zu den doch sehr technischen Inhalten. Und die Konzentration, mit der die Kids selbst dabei waren, hat mir gefallen.“
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