Cloud-Lösung von Continental

Die Remote Vehicle Data Plattform geht an den Start

17.06.17 | Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Die cloudbasierte Service- Plattform vAnalytics stellt Autohändlern und Werkstätten sowie Fahrern mobilitätsbezogene Dienste zur Verfügung.
Die cloudbasierte Service- Plattform vAnalytics stellt Autohändlern und Werkstätten sowie Fahrern mobilitätsbezogene Dienste zur Verfügung. (Bild: Continental)

Die Remote Vehicle Data Plattform (RVD) von Continental wird in Betrieb genommen. Das Ziel: Conti will seinen Kunden eine Komplettlösung entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzter Serviceleistungen bieten.

Continental nimmt seine Remote Vehicle Data Plattform (RVD) in Betrieb und schafft damit eine Grundlage für innovative vernetzte Dienste. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu vereinheitlichten Fahrzeugdaten vieler Marken und Modelle. Die Verbindung kann über verschiedene Hardware-Optionen erfolgen und richtet sich an eine große Bandbreite potenzieller Kunden.

RVD fügt sich nahtlos in die modular aufgebauten Cloud-Lösungen von Continental für konnektivitätsbasierte Dienste ein. Damit bietet Continental seinen Kunden eine komplette End-to-End-Lösung entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzter Serviceleistungen.

Dank der modularen und cloudbasierten Architektur lässt sich die Lösung äußerst flexibel an unterschiedlichste Kunden-Anwendungen anpassen. So wird nicht nur der Zugriff auf Fahrzeugdaten über die RVD-Plattform möglich, sondern über die vAnalytics-Plattform auch deren Analyse oder die Bereitstellung vernetzter Dienste.

Auf diese Weise lassen sich zahlreiche Services und Geschäftsmodelle realisieren: zum Beispiel CRM, Positionsbestimmung, Geofencing sowie der Fernzugriff auf Fahrzeuge zu Diagnosezwecken oder für Flottenmanagement.

Der deutsche Werkstattausrüster und Ersatzteilgroßhändler Matthies zählt zu den ersten Kunden, die die kombinierte Lösung aus RVD und vAnalytics einsetzen. Auf Basis der kompletten Plattform liefert er Autowerkstätten ein schlüsselfertiges Paket, mit dem diese ihren Kunden vernetzte Dienste zur Verfügung stellen können.

Mit verschiedenen Optionen für einfach nachrüstbare Hardware, wie beispielsweise einem Bluetooth-Dongle für die OBD-II-Schnittstelle, ermöglicht RVD konnektivitätsbasierte Dienste auch für Millionen noch nicht vernetzter Fahrzeuge. Die Lösung ermöglicht den umfassenden Zugriff auf Fahrzeug- und Diagnosedaten zahlreicher Modelle und Marken. Dabei werden herstellerspezifische Informationen in ein einheitliches Datenformat übersetzt.

Zu den potenziellen Kunden dieser Cloud-Lösung für vernetzte Fahrzeuge zählen unter anderem Automobilhersteller, Autohändler, Flottenbetreiber, Reparaturwerkstätten, Versicherungsgesellschaften sowie Autovermieter und Car-Sharing-Anbieter.

Sie können innovative vernetzte Dienste auf der Grundlage von Fahrzeugdaten realisieren – beispielsweise Sonderangebote für eine anstehende Wartung oder individualisierte Versicherungstarife unterbreiten oder die Arbeit von Autovermietungen effizienter gestalten.

„Die RVD-Plattform vervollständigt das Angebot von Continental und ermöglicht es uns, eine vielseitig nutzbare End-to-End-Lösung bereitzustellen. So unterstützen wir nahezu jede Anwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzter Dienste. Gleichzeitig stellen wie die erforderliche Hardware bereit, um die Fahrzeuge mit dem Backend zu verbinden. Wir sind also extrem flexibel, was die gewünschten Lösungen angeht“, erklärt Patricia Stich, Leiterin des Bereichs Diagnostics and Services bei Continental.

„Durch die Technologien von Continental entsteht eine leistungsstarke Plattform für vernetzte Fahrzeuge, die als Basis für unzählige innovative vernetzte Dienste eingesetzt werden kann“, ergänzt Pasula Reddy, Leiter Produktmanagement des Continental-Bereichs Intelligent Transportation Systems (ITS).

„Mit diesem innovativen Angebot ermöglichen wir zahlreiche Anwendungen und Geschäftsmodelle, von neuen Dienstleistungen in bestehenden Geschäften wie Autoreparaturwerkstätten oder kommerziellen Flottenbetreibern bis hin zu Shared-Economy-Angeboten wie Car-Sharing, Betankung vor Ort, mobile Wartung oder Paketzustellung. Die vielfältigen Integrationsmöglichkeiten unterstützen eine Vielzahl bestehender oder neu entwickelter Dienste, Prozesse und Systeme.“

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